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Erfolge von Energieeffizienz-Netzwerken
Von den Schweizer lokalen Energieeffizienz-Netzwerken zum "Modell Hohenlohe"
Die Idee der lernenden Energieeffizienz-Netzwerke stammt aus der Schweiz. Das erste Energieeffizienz-Netzwerk wurde als lokales Effizienz-Netzwerk 1987 in Zürich gegründet. Dieses Konzept war so erfolgreich in der schnellen Reduktion der Energiekosten der beteiligten Betriebe, dass es nunmehr 30 Netzwerke mit insgesamt 300 Betrieben gibt.
Die Einführung solcher Netzwerke ist in Deutschland 2002 vom "Modell Hohenlohe" aufgegriffen worden und wurde als Demonstrationsprojekt "EnergieEffizienz-Tisch Hohenlohe" gestartet. Den Unternehmenszusammenschluss unter dem Namen "Modell Hohenlohe" gibt es seit 1991. Es handelt sich dabei um eine Organisation der Wirtschaft, die 175 Produktions- und Dienstleistungsunternehmen vertritt.
Die Gruppe des Demonstrationsprojekts "EnergieEffizienz-Tisch Hohenlohe" von 17 Unternehmen mit ihren 20 Betrieben legte ihr Ziel zur Steigerung der Energieeffizienz in Höhe von 7 Prozent sowie zur CO2-Minderung von 8 Prozent bis zum Jahresende 2005 (bezogen auf das Basisjahr 2001) fest. Der durch die Maßnahmen reduzierte Energieverbrauch erreichte den Zielwert. Für die CO2-Minderung und die Energiekostensenkung wurden sogar höhere Werte von über 10 Prozent erzielt.
Fortführung des Demonstrationsprojektes Modell Hohenlohe
Der "EnergieEffizienz-Tisch Hohenlohe" wurde 2005 mit neun Unternehmen fortgesetzt. Im Vergleich zur ersten Phase dieses Netzwerkes wurden von 2005 bis 2008 nochmals deutliche Verbesserungen erzielt. Bezogen auf die neun Unternehmen konnte die Energieeffizienz um 20,1 Prozent gesteigert werden. Im Jahr 2008 wurden 17.000 t weniger CO2 emittiert.
Zudem wurde hier festgestellt, dass sich durch Energieeffizienz-Netzwerke Energieeffizienzgewinne schneller realisieren lassen als bei herkömmlichen Energieberatungen. Aufgrund des großen Erfolgs werden sechs Unternehmen den "EnergieEffizienz-Tisch Hohenlohe" von 2008 bis 2009 fortführen und sich schwerpunktmäßig mit dem Themenfeld Abwärmenutzung befassen. Mehr Details zum "Energieeffizienz-Tisch Hohenlohe".
Hohe prozentuale Einsparung

- Gasspeicher und Gasnotfackel der anaeroben Abwasserreinigungsanlage
Bei der Leiber GmbH (Teilnehmer des "Netzwerkes Energieeffizienz Weser-Ems") wurde im Zuge des Ausbaus der Abwasseranlage auf die doppelte Kapazität das Konzept der Abwasserreinigung überprüft und eine anaerobe Verfahrensweise ausgewählt. Diese Abwasserreinigungsanlage hat einen erheblich reduzierten Stromverbrauch, so dass im Vergleich zur bisher eingesetzten Technologie 72 Prozent des Stromverbrauchs eingespart werden konnten. Neben der Reduktion der Energiekosten konnte das Unternehmen durch die innovative Abwassertechnologie auch weitere Betriebskosten für Chemikalieneinsatz und Abfallentsorgung senken. Die Leiber GmbH war zweiter Preisträger beim "Energy Efficiency Award 2008".






