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1. Preis: Festo AG & Co. KG

Preisverleihung "Energy Efficiency Award 2008" auf der Eröffnungsveranstaltung des „World Energy Dialogue“ am 22.04.2008

Energieeffizienter Neubau zur Werkserweiterung.

Die Festo AG & Co. KG hat am Standort St. Ingbert/Rohrbach zur Steigerung der Produktionskapazität in 2004 und 2005 Erweiterungsbauten errichtet. Ziel war es dabei, den zukünftigen Energieverbrauch des Standortes zu minimieren. Dafür wurde die Energieeffizienz konsequent als Planungsparameter berücksichtigt. So konnten beispielsweise für die Raumklimatisierung und die Druckluft- und Elektrizitätserzeugung anspruchsvolle, innovative Lösungen mit modernen, energieeffizienten Technologien entwickelt werden. Verglichen mit einer konventionellen Planung spart die energieeffiziente Umsetzung der Standorterweiterung 38 Prozent des jährlichen Energieverbrauchs und der entsprechenden Energiekosten.

Bewertung
Die Berücksichtigung der Energieeffizienz als gleichberechtigtes Planungskriterium und der Einsatz innovativer Technologien ist beispielhaft. Im Planungsprozess wurde ein ganzheitlicher Ansatz verfolgt. Bei der Errichtung des Erweiterungsbaus wurden beispielsweise bestehende und neu zu planende Systeme zur Raumwärmeversorgung und Klimatisierung als Ganzes betrachtet und optimiert. Dies geschah auf Basis wirtschaftlicher Bewertungen,die die Lebenszyklen der neuen Systeme und die Identifizierung einer nachhaltigen Lösung berücksichtigen.

Die detaillierte Darstellung des Projekts  „Energieeffizienter Neubau zur Werkserweiterung“ der Festo AG & Co. KG finden Sie in einem Datenblatt.


Brennstoffzelle „HotModule“ mit Eurozellstapel
Photovoltaikanlage
Produktionsgebäude Festo Werk St. Ingbert

Durchgeführte Energieeffizienzmaßnahmen

  • Energieeffiziente Quelllüftung mit adiabatischer Abluftkühlung statt Mischlüftung und Kühlung mit Kältemaschinen.
  • Intelligente Steuer- und Regelungstechnik.
  • Sonnenstandsabhängige Verschattung der zu klimatisierenden Räume und tageslichtabhängige Regelung der Arbeitsplatzbeleuchtung.
  • Einsatz einer Brennstoffzelle, einer Photovoltaikanlage und eines Blockheizkraftwerks (BHKW) zur Energieerzeugung.
  • Bedarfsorientierte Steuerung der dezentralen Kompressoren zur Drucklufterzeugung.
  • Adsorptionskältemaschine, in der die Abwärme der Brennstoffzelle, des BHKW und der Druckluftkompressoren genutzt wird.

dena-Referenzprojekte

Best-Practise-Beispiele zu verschiedenen Technologien finden Sie in unserer  Datenbank dena-Referenzprojekte.

Die Aktionsbereiche

Energieeffizienz in Gebäuden