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Wärmeanfall und Energierückgewinnung

Um Druckluft im Betrieb in der erforderlichen Qualität bereitzustellen, muss in den verschiedenen Stationen von der Verdichtung eine erhebliche Menge Energie aufgewendet werden, fast ausschließlich in Form von Strom. Bei Anlagen mit wenigen Betriebsstunden machen die Stromkosten nur etwa 20 Prozent der Betriebskosten aus, bei Anlagen, die rund um die Uhr laufen, können es bis zu 80 Prozent sein. Die vielen Kilowattstunden elektrischer Energie, die der Verdichter aufnimmt, entsprechen bei weitem nicht der Arbeitsleistung der Luft, die am Ende vom Kompressor geliefert wird. Der theoretische Wirkungsgrad eines Verdichters kann zwar bei bis zu 50 Prozent liegen. Über das ganze System von der Erzeugung bis zum Werkzeug wird aber meistens nur ein Gesamtwirkungsgrad von etwa fünf Prozent erreicht.
Die restlichen 95% müssen jedoch nicht verloren sein: oft ist ein großer Teil der ursprünglich aufgewendeten Energie in Form von Wärme im Betrieb nutzbar.

Das  Infoblatt „Wärmeanfall und Energierückgewinnung“ erläutert Möglichkeiten, wie die für die Drucklufterzeugung aufgewendete Energie besser genutzt und die Gesamtkosten deutlich gesenkt werden können.

Energienutzen mit und ohne Wärmerückgewinnung

Die Aktionsbereiche

Energieeffizienz in Gebäuden