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Komponenten des Pumpensystems
Ein Pumpensystem besteht in der Regel aus Behältern, wie Tanks oder Becken, Rohrleitungen, Armaturen, Messgeräten und Einbauten wie Wärmetauschern, Filtern oder verschiedensten verfahrenstechnischen Apparaten. Zu guter Letzt ist die Pumpe mit ihrem Antrieb das Herz der Anlage.
Der tatsächliche Energieverbrauch eines Pumpensystems setzt sich zusammen aus der nominalen Leistung der Pumpe und der Mehrleistung, die zur Deckung von Verlusten in Rohrleitung, Pumpe, Getriebe, Motor und eventuell dem Frequenzwandler notwendig ist. Bildhaft kann man sich das so vorstellen, als müsse die Energie vom Netz kommend erst verschiedene Stationen durchlaufen, bei denen jeweils ein Teil der Energie verloren geht, bevor sie die eigentlich sinnvolle Arbeit verrichten kann. Tatsächlich sind diese Stationen meistens Umwandlungen der Energie: von der Netzfrequenz auf niedrigere Frequenzen, vom elektrischen Strom in eine Drehbewegung, von der Drehbewegung in hydraulische Energie. In der Rohrleitung wird das Fördergut mal beschleunigt, mal abgebremst, oft umgelenkt und in Ventilen von einem höheren Druck auf einen niedrigeren gedrosselt. All diese Umwandlungen sind mit Verlusten verbunden. Hinzu kommt Reibung der Welle in Lagern und Dichtungen und des Förderguts an der Rohrleitungswand.
Da die verschiedenen Komponenten gegenseitig ihre Wirkungsgrade beeinflussen können, muss das System als Ganzes betrachtet werden.
Weitere Details zu den Systemkomponenten und Möglichkeiten zur Senkung ihres Energiebedarfs können Sie im im Kapitel Systemkomponenten und Energiebedarf.




